Hier sind einige Gründe, warum ich an Gott glaube:
1. Der Ursprung aller Dinge
Gott nimmt für sich in Anspruch, Himmel und Erde geschaffen zu haben (siehe 1 Mo 1,1-3; Jes 45,12.18). Er stellt fest, dass er den Grund der Erde gelegt und ihre Maße bestimmt hat (siehe Hiob 38,3-5). Er beansprucht, alle Vögel sowie alle Land- und Meerestiere (siehe 1 Mo 1,20-22) und schließlich auch den Menschen (siehe 1 Mo 1,27; Ps 139,14) geschaffen zu haben. Unser Glaube, dass Gott der Ursprung des Lebens ist, gründet sich auf dem biblischen Zeugnis von Gott als dem Schöpfer und Erhalter des Universums (siehe Hbr 11,1).
Heute glauben das jedoch nicht mehr viele Menschen. Am 10. September 2008 tagten tausende Wissenschaftler aus 80 Ländern im Europäischen Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz, um den größten Teilchenbeschleuniger der Welt, den „Large Hadron Collider" (LHC; dt. Bezeichnung: Großer Hadronen-Speicherring), in Betrieb zu nehmen. Mit dem Experiment sollte die Urknalltheorie belegt und indirekt die biblische Schöpfungslehre widerlegt werden. Das Ergebnis war allerdings nicht so, wie es die Wissenschaftler erwartet hatten. Entgegen einiger Befürchtungen gab es keine Explosion, kein schwarzes Loch verschluckte Teile der Region, und die Welt ging auch nicht unter.
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Als Christen und Siebenten-Tags-Adventisten müssen wir von vornherein einräumen, dass wir Gottes Existenz nicht mit wissenschaftlichen Methoden in einem Reagenzglas beweisen können. Gott lässt sich nicht beweisen. Unsere Fähigkeit, Gott zu verstehen, hängt von seiner Selbstoffenbarung ab.