"Wir wollen den Wettlauf bis zum Ende durchhalten,... Dies tun wir, indem wir unsere Augen auf Jesus gerichtet halten." (HebrĂ€er 12,1+2 â âNeues Leben")
Es gibt Zeiten, in denen wir sehen. Und dann gibt es Zeiten, in denen wir SEHEN. Es gibt Zeiten, in denen wir beobachten und Zeiten, in denen wir versuchen, alles im GedĂ€chtnis zu behalten. Es gibt Zeiten, in denen wir Dinge flĂŒchtig wahrnehmen, und Zeiten, in denen wir aufmerksam auf sie achten. Viele von uns wissen, was es bedeutet, einen Menschen zu sehen oder den Lebenspartner zu SEHEN; viele MĂ€nner von uns wissen, was es heiĂt, ein normales Auto zu sehen oder den Traumwagen zu SEHEN!
Aber weiĂt Du auch, wie es ist, JESUS zu SEHEN? WeiĂt Du, was es bedeutet, âdie Augen auf JESUS gerichtet zu halten"? (HebrĂ€er 12,2a)
Die Welt hat noch nie ein so reines Herz und einen so makellosen Charakter erlebt. Seine geistliche Antenne war so fein, dass er nie ein FlĂŒstern des Himmels ĂŒberhörte. Seine Barmherzigkeit war so groĂ, dass er nie eine Gelegenheit zum Vergeben versĂ€umte. Keine LĂŒge ging ĂŒber seine Lippen, sein Blick wurde durch nichts abgelenkt. Er berĂŒhrte Menschen, vor denen andere zurĂŒckwichen. Er hielt durch, wo andere Aufgaben. Jesus ist das höchste Vorbild fĂŒr jeden Menschen â fĂŒr Dich und mich!
Und deshalb bittet uns Gott, Sein Vater, instÀndig, auf JESUS zu SEHEN! Der Himmel fordert Dich auf, Dein Herz auf das Herz Deines Erlösers auszurichten und Ihn zum Ziel Deines Lebens zu machen. Deshalb: was bedeutet es, JESUS zu SEHEN?
Da sind die HIRTEN â sie können es Dir und mir erklĂ€ren: Ihnen genĂŒgte es nicht, die Engel zu sehen. Eigentlich hĂ€tte ihnen das reichen mĂŒssen: der lichterfĂŒllte Nachthimmel, die Stille, aus der plötzlich Gesang hervorbrach. Einfache Hirten wurden von einem Engelschor mit dem Lied âEhre sei Gott in der Höhe" aus dem Schlaf gerissen. Nie zuvor hatten diese MĂ€nner eine solche Pracht gesehen.
Aber es genĂŒgte ihnen nicht, die Engel zu sehen. Damit gaben sie sich nicht zufrieden!
Nein, die Hirten wollten den EINEN sehen, der die Engel gesandt hatte: âUnd... die Hirten sprachen untereinander: Lasst uns gehen ... und SEHEN" (Lukas 2,15).
Die WEISEN hatten denselben Wunsch. Auch sie wollten JESUS SEHEN! Wie die Hirten gaben sie sich nicht mit dem zufrieden, was sie am Nachthimmel gesehen hatten. Der Stern war wirklich Aufsehen erregend, einmalig. Es war ein Vorrecht, Zeuge dieses strahlenden Himmelskörpers zu sein. Aber den Weisen genĂŒgte das nicht. Es reichte ihnen nicht, das Licht ĂŒber Bethlehem zu sehen; sie mussten den SEHEN, der das Licht von Bethlehem war. Sie kamen, um IHN zu SEHEN!
Und Du? Wie siehst Du â auf JESUS? Ab und an mal im Gottesdienst? Oder eben dann, wenn die Probleme zu groĂ und Deine KrĂ€fte zu klein sind?
Gib Dich damit nicht zufrieden! Sondern fang an, JESUS wirklich zu beobachten und aufmerksam auf Ihn zu achten! Fang an, JESUS wirklich zu SEHEN â Sein Leben, Seinen Charakter, Seine Taten, Seine Worte, Seine BerĂŒhrungen, Seine Empfindungen... . Halte Deine Augen tatsĂ€chlich bestĂ€ndig âauf JESUS gerichtet"!
Ich weiĂ, das braucht, ja das kostet Zeit! Aber eine Zeit, die sich lohnt â fĂŒr ewig...
Autor: Stephan Igler
